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24 November 2011

Die vierten 11 Jahre

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Die Brander Unterbähner e.V. feiern im Jahre 2012 ihr 4x11jähriges Jubiläum. Dabei bezieht sich das Jubiläum auf die von den Brander Unterbähner organisierten Karnevalszüge in Brand, seit dem ersten durchgeführten Zug im Jahre 1969.                                                                                                       

Nur zu den jeweiligen 11jährigen Jubiläen veranstalten die Brander Unterbähner eine Karnevalssitzung. Die Sitzung am 19.11.2011 ist daher erst die 4. Karnevalssitzung der Brander Unterbähner.

Kurzchronik der Brander Unterbähner e.V.

Zum Ende des Jahres 1968 wurde von einigen Anwohnern der Eckener Straße und der unteren Trierer Straße erwogen, in der Gemeinde Brand wieder einen kleinen Karnevalszug zu organisieren.  Daher gründeten Anfang des Jahres 1969 einige Anwohner des »Viertels« aus diesem Grund unterhalb der Eisenbahnstrecke Brander Bahnhof eine Interessengemeinschaft.Die wenigen Mitglieder dieser Interessengemeinschaft bastelten und werkten, bis einige kleinere Karnevalswagen hergerichtet waren, um wieder einen kleinen Karnevalsumzug - erstmalig seit 1958 - in Brand durchzuführen.                       Der Umzug war noch recht bescheiden und zog nur durch den nördlichen Ortsteil der Gemeinde.            

Die Finanzierung der Kosten für den ersten Umzug wurde auf recht einfache Weise gelöst: Wer im Standquartier Frings ein »schlimmes« Wort sagte, musste einige Groschen in ein dort aufgestelltes Sparschwein werfen. Sparsame Gäste drückten sich daraufhin etwas »gewählter« aus, andere bedienten sich bewusst einer gröberen Ausdrucksweise, um »freiwillig« eine Spende abführen zu dürfen. Im Laufe des Jahres 1969 wuchs die Mitgliedszahl der »Interessengemeinschaft Fastelovendszog der Unterbähner« auf über 30 Personen an.                    Deshalb entschloss man sich, die Interessengemeinschaft »Fastnachtszug der Unterbäh­ner« in einen nicht eingetragenen Verein umzuwandeln. An der Gründungsver­sammlung am 26. März 1970 im Lokal Frings nahmen 49 Personen teil, die als Mitglieder im Verein aufgenommen wurden. Die Vereinssatzung, die von einer vorbereitenden Versammlung am 10. März ausgearbeitet worden war, wurde ein­stimmig genehmigt. Gemäß dieser Satzung wurden die Vorstandsämter im Wahl­verfahren einstimmig wie folgt besetzt:

1. Vorsitzender: Josef Sistenich

2. Vorsitzender: Günter Beck

1. Kassierer: Erwin Kerres, 2. Kassierer: Herbert Frantz

Schriftführer: Leo Schartmann

Technischer Zugleiter: Paul Hoffmann

Vorstandsmitglied für Organisation: Arno Frings

Beisitzer für die Zugleitung: Herbert Leuchtenberg, Matthieu Veiten, Wolfgang Voß Beisitzer für Organisation: Horst Schumacher, Heinz Böhland, Peter Nysten.Der Verein erhielt lt. Beschluss den Vereinsnamen

»Brander Unterbähner«

Bei der Gemeinde Brand wurde am 5.5.1970 beantragt, das Gemeindewappen innerhalb des Vereinsemblems führen zu dürfen. Diesem Antrag wurde stattge­geben. Das Vereinsemblem, eine U-Uniziale (U = Unterbähner), die das Gemeindewappen umschließt, wird im oberen Bereich horizontal von einer Eisenbahnschiene (für »unterhalb der Bahnlinie«) durchbrochen und oben von einem Straßenkarnevalsmotiv begrenzt.

1972 wurde erstmalig federführend durch die Brander Unterbähner im Brander Karnevalszug eine Sammelaktion durchgeführt. Der Erlös ging zugunsten der Aktion Sorgenkind durchgeführt. Bürgermeister Paul Küpper hatte sich bereiterklärt, für diese Sammelaktion die Schirmherr­schaft zu übernehmen.

Die erste Sammelaktion, die von einem Gremium, welchem der Schirmherr Bürgermei­ster Paul Küpper, Vertreter der Schule Karl-Kuck-Straße, der Schulpflegschaft und des Vorstandes der Brander Unterbähner angehörten, vorbereitet wurden, wurde ein voller Erfolg: An die «Aktion Sorgenkind« konnten insgesamt DM 3.319,81 abgeführt werden.

Am 20. Januar 1971 wurde im Sitzungssaal des Rathauses der Bürgerverein Brand e.V. gegründet. Die Brander Unterbähner traten dem Verein als juristischePerson bei, ebenfalls einige Vorstandsmitglieder zusätzlich auf privater Basis. Der Verein wurde am 21. Dezember 1977 in das Vereinsregister eingetragen und führt nun den Namen

Brander Unterbähner e.V.

2005 stellte Josef Sistenich, der seit der Gründung Vorsitzender der Brander Unterbähner war, sein Amt zur Verfügung. Detlef Sistenich wurde dann durch die Mitglieder zum neuen Vorsitzenden gewählt. 2010 musste dieser sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen und Dieter Schaefer wurde zum Vorsitzenden gewählt. Josef Sistenich wurde zum Ehrenvorsitzenden, die Mitglieder Herbert Frantz (†), Matthieu Veiten, Paul Lux, Manfred Richter, Leo Schartmann (†) und Erwin Kerres aufgrund ihrer langjährigen Verdienste um den Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Durch die bisher durchgeführten 41 Sammelaktionen bei den Karnevalszügen konnten 379.049,10 Euro für bedürftige Personen, Gruppen und Institutionen zur Verfügung gestellt werden.

Nunmehr gehen die Brander Unterbähner mit 342 Mitgliedern in ihre Jubiläumssession.

Weitere Informationen können sie gerne dem ausgelegten Jubiläumsheft entnehmen

13 Oktober 2011

Die zweiten 11 Jahre

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Am 26. Oktober 1985 führte das Wahrzeichen der Unterbähner, die Lokomotive, den Festzug zur Einweihung des neu angelegten Vennbahnweges. In späteren Jahren beteiligten sich die Unterbähner mehrmals mit diesem Gefährt an der Eröffnung des historischen Jahrmarktes in Kornelimünster.

1988 wurde das Anwesen Komerich von der Stadt Aachen als einsturzgefährdet erklärt. Seitdem ist das neue Domizil der Unterbähner der Brander Bahnhof.

1989 wurde der Verein für die Verdienste der Brander Mundart ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde bei der Mitgliederversammlung eine Mitgliederzahl von 274 Personen verzeichnet.

1990 feierten die Unterbähner ihr 2x 11 jähriges Jubiläum Die Vorbereitungen für den Zug 1991 liefen auf Hochtouren, bis die erschreckende Meldung kam : Karneval fällt auf Grund des Golfkrieges aus. Auf der Mitgliederversammlung im April konnte auf eine Mitgliederzahl von 281 Personen zurückgeblickt werden.

Am 12. Juli 1991 wurde auf dem Gelände des Brander Bahnhofs eine Blechhalle erstellt, die als Wagenunterstellplatz diente.

Am 28. April 1992 wurden die Vorstandsmitglieder M. Veiten sowie M. Richter zum 2. Vorsitzenden, bzw. zum Geschäftführer gewählt.

1993 traten die ersten Probleme bei der Planung des Zuges auf, einige Stammkapellen hatten ihre Teilnahme am Zug abgesagt. Es mussten neue Kapellen gesucht und verpflichtet werden.

Seit 1994 müssen alle Karnevalswagen den Vorschriften öffentlichen Verkehrs entsprechen, oder eine Sondergenehmigung des TÜV´s haben. Erstmals ist Zugauflösung an der Brander Schwimmhalle. Auf der Mitgliederversammlung wurden B. Klötzer und M. Jansen aus dem Vorstand verabschiedet, dafür kamen R.Geidel und H.J. Sistenich.

Unter Mitwirkung der Brander Unterbähner wurde der Pavillion am Markt aufgestellt. Bei vielen Umzügen anderer Vereine durch die Gemeinde Brand wurden die Unterbähner gebeten die Zugleitung zu übernehmen. Außerdem wurde die beantragte Gemeinnützigkeit zuerkannt.

1995 wurden 5 Musikkapellen für den Zug verpflichtet, der Pavillion auf dem Markt konnte erstmalig als Bühne für die Fettdonnerstagsveranstaltung genutzt werden und Highlight des Jahres, erstmalig gibt es mit Wolfgang I Kassubek wieder einen Prinzen in Brand. Ein Prinzenkomitee wurde gegründet, indem die Unterbähner bis heute mit Sitz und Stimme vertreten sind. Premiere der großen Lok im Rosenmontagszug in Aachen Auf dem Vereinsfest am 28. Oktober 1995 wurden erstmalig Mitglieder des Vereins für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.